Kumite

Kumite-Training bedeutet mit dem Partner zu kämpfen. Nach dem trad. Shotokan-Prüfungprogramm beginnt man mit Gohon-Kumite. Um sich der Wettkampfform zu nähern, wurde das Prüfungsprogramm im Stiloffenen Karate erstellt. Hier gibt es nur noch Jiyu Kumite und Selbstverteidigung.

Kumite im SOK

Nach dem Prüfungsprogramm des Stiloffenen Karate (SOK) wird Jiyu Kumite verlangt. Hierbei werden nur Techniken geprüft, die auch wettkampftauglich sind. Es wird also nicht Oi-Zuki als Angriffstechnik, sondern Kizami-Zuki verlangt. Genausowenig wird mit Age-Uke geblock, sondern mit Nagashi-Uke.

Im Wettkampf kämpfen immer zwei Karateka gegeneinander. Der eine trägt blaue Faustschützer und einen blauen Gürtel und der andere dasselbe in rot. Faustschutz, Fußschutz, Zahnschutz, Brust- bzw. Tiefschutz sind Pflicht. Leichte Schienbeinschützer sind erlaubt.

Kumite im traditionellen Shotokan-Karate

Im traditionellen Shotokan-Karate lernt man als erstes das Gohon-Kumite. Das ist eine Partnerübung mit fünf Angriffen, die geblockt werden, und einem Konter. Tori geht vorwärts mit 5 Angriffstechniken, wobei Uke jeden Angriff blockt. Nach dem letzten Block kontert Uke mit Gyaku Zuki.

Anschließend tauschen beide Karateka die Rollen. Aus dem Angreifer wird der Verteidiger und aus dem Verteidiger wird der Angreifer.

Angriffs-Techniken Block-Techniken
Jodan-Oi-Tsuki Jodan-Oi-Tsuki Age-Uke Age-Uke
Chudan-Oi-Tsuki Chudan-Oi-Tsuki Soto-Uke Soto-Uke
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